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Informationsmittel

 

 


 

 

Kataloge

 

 

 

 

Kataloge verzeichnen den Medienbestand einer oder mehrerer Bibliotheken und geben Auskunft über die Zugriffsmöglichkeiten zu den Medien.

 

 

Kataloge beantworten zum Beispiel folgende Fragestellungen: 

 


    • Ist ein bestimmtes Buch in der Bibliothek vorhanden und ist es aktuell verfügbar?
 
    • Welche Bücher gibt es zu einem bestimmten Thema in der Bibliothek?
 
    • Ist eine bestimmte Zeitschrift in der Bibliothek vorhanden?

 

 

 

 

Unselbstständige Literatur ist in Katalogen in der Regel nicht zu finden. 

 

 

Der Katalog der Hochschulbibliothek der THM wurde am 1. Juni 2015 von einem Discovery-System abgelöst, siehe unten.

 

 

 

Beispiele von Katalogen:

 

 

 

    • Katalog der Deutschen Nationalbibliothek: In der deutschen Nationalbibliothek (DNB) werden an den Standorten Frankfurt am Main und Leipzig alle Publikationen gesammelt, die in Deutschland erscheinen. Zudem werden alle Publikationen gesammelt, die im Ausland in deutscher Sprache erscheinen. 

 

 

    • Zeitschriftendatenbank (ZDB): Katalog gedruckter und elektronischer Zeitschriften mit Besitznachweisen deutscher und österreichischer Bibliotheken

 

 

 

 

 

 

Datenbanken

 

 

 

Datenbanken können nach Art  und Inhalt unterschieden werden:

 

 

„[...] Bibliografische Datenbanken erfassen die Literatur ihres Gegenstandsgebietes möglichst umfassend. Insbesondere verzeichnen sie auch unselbständig erschienene Literatur, die von Bibliothekskatalogen normalerweise nicht berücksichtigt wird. Neben der bibliografischen Beschreibung bieten viele bibliografische Datenbanken auch eine inhaltliche Erschließung, die für eine thematische Recherche nützlich ist.“ (o.V., 2013a)

 

Eine Faktendatenbanken ist eine „Datenbank, die statistische und nummerische Daten (Zeitreihen, Bestandszahlen), Angaben mit Eigenschaften chemischer oder physikalischer Einheiten, betriebliche Daten, Marktinformationen, Wirtschafts- und Wissenschaftsinformationen, o. ä. enthält. Im Gegensatz zu bibliografischen Datenbanken, die sich auf die Verzeichnung von Literaturangaben beschränken, geben Faktendatenbanken die benötigten Informationen direkt und unmittelbar wieder.“ (o.V., 2013b)

 

Als  Volltextdatenbank wird eine Dankenbank bezeichnet, „die den kompletten Text eines Aufsatzes, Zeitungsartikels, Berichtes, Patentes etc. enält [sic!]. Das Format ist datenbankabhängig, häufig wird der Volltext in HTML- und/oder PDF-Format angeboten.“ (o.V., 2013c)

 

Fachdatenbanken beschränken sich auf ein bestimmtes Wissenschaftsgebiet.

 

 

In der Praxis kommen häufig Mischformen vor. Die Fachdatenbank Business Source Premier ist zum Beispiel gleichzeitig eine bibliografische Datenbank und enthält Volltexte sowie Fakteninformationen über große Unternehmen.

 

 

 

 

Über das Datenbank-Infosystem (DBIS) kann ermittelt werden, welche Datenbanken von der jeweiligen Bibliothek zur Verfügung gestellt werden und welche Datenbanken frei über das Internet eingesehen werden können. 

 

 

Von der Hochschulbibliothek der THM lizenzierte und in DBIS verzeichnete Datenbanken:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die im Datenbankfahrplan der Universitätsbibliothek Chemnitz (Universitätsbibliothek Chemnitz - AG Informationskompetenz. o. J.) aufgelisteten Kriterien können zur Erarbeitung der wichtigsten Funktionen einer Datenbank verwendet werden.

 

 

 

 

Discovery Systeme

 

 

 

Discovery-Systeme ermöglichen die gleichzeitige Suche im Bibliothekskatalog und in den von der jeweiligen Bibliothek lizenzierten Datenbanken.

 

In Discovery-Systemen kann also selbstständig und unselbstständig erschienene Literatur gefunden werden.

 

Aus lizenzrechtlichen Gründen ist es nicht möglich, alle Datenbanken mit dieser Suche abzudecken. Es sollte daher im Einzelfall immer geprüft werden, ob wichtige Datenbanken direkt aufgesucht werden müssen.

 

Das Discovery-System der Hochschulbibliothek der THM ist unter dem Namen THMfind - Suchportal der Hochschulbibliothek online und ersetzt den bisherigen Bibliothekskatalog.  

 

 

 

 

Fachinformationsdienste für die Wissenschaft (FID) und zentrale Fachbibliotheken

 

 

 

 

Die 'Fachinformationsdienste für die Wissenschaft' (FID) sind von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Systeme, die Spezialliteratur und Forschungsinformationen zu ausgewählten Fachgebieten verzeichnen, um eine standortunabhängige Forschung gewährleisten zu können. (DFG Deutsche Forschungsgemeinschaft, 2015)

 

Das Bibliotheks- und Informationssystem der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg stellt eine Auflistung der aktuellen FID-Projekte bereit. (BIS BIBLIOTHEKS- UND INFORMATIONSSYSTEM DER CARL VON OSSIETZKY UNIVERSITÄT OLDENBURG, 2018)

 

Beispiele von Fachinformationsdiensten:

 

 

 

 

 

Einen weiteren Beitrag zur überregionalen Literaturversorgung gewährleisten folgende zentrale Fachbibliotheken:

 

Zentrale Fachbibliothek für Technik und deren Grundlagenwissenschaften in Hannover:

Technische Informationsbibliothek (TIB)

 

Zentrale Fachbibliothek für Wirtschaftswissenschaften mit Standorten in Hamburg und Kiel:

Deutsche Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften (ZBW)

 

Zentrale Fachbibliothek für Lebenswissenschaften (Medizin, Gesundheitswesen, Ernährungs-, Umwelt- und Agrarwissenschaften) mit Standorten in Köln und Bonn:

Deutsche Zentralbibliothek für Medizin (ZB MED)

 

 

 

Wissenschaftliche Suchmaschinen

 

 

 

Wissenschaftliche Suchmaschinen, auch Spezialsuchmaschinen genannt, liefern fachspezifische oder fachübergreifende wissenschaftliche Literatur, die im Surface Web oder im Deep Web hinterlegt ist. (T. Weinhold et al., 2011) Des Weiteren listen wissenschaftliche Suchmaschinen Literatur nur als Ergebnisse auf, welche durch Angaben von Titeldaten zitierfähig sind (o.V., 2009).

 

Beispiele von wissenschaftlichen Suchmaschinen:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

bibTutorial: http://bibtutorial.pbworks.com | Ein Angebot der Hochschulbibliothek der Technischen Hochschule Mittelhessen: https://www.thm.de/bibliothek/lernortplus | rechercheberatung@bib.thm.de | Stand: 2020/10